Klostergärten und ihre Hinterlassenschaften (Monastery gardens and their legacies)

Für mich einer der magischen Orte in unserer Region: Schloss Weilerbach. Es wurde 1777 bis 1780 bei der Gemeinde Bollendorf im heutigen Deutsch-Luxemburgischen Naturpark errichtet – von der Abtei Echternach als Sommerresidenz für ihre Äbte und als Verwaltungsgebäude der Weilerbacher Eisenhütte. Die französische Regierung konfiszierte es Ende des 18. Jahrhunderts. Im Zweiten Weltkrieg wurde es stark beschädigt und erst ab 1987 restauriert und wieder instand gesetzt. Die wiederhergestellte barocke Gartenanlage kann besucht werden.
Von der Mosel ist Bollendorf rund 30 Kilometer entfernt (gehört also nicht hierhin, aber irgendwie doch und ist wunderschön!). Die Abtei Echternach am gegenüberliegenden Ufer der Sauer wurde im 7. Jahrhundert vom Wandermönch und Heiligen Willibrord gegründet – das erste iro-angelsächsische Kloster auf dem europäischen Festland. Die Klöster woben ein grenzüberschreitendes, auch lehrendes, Netz über Europa, entdeckten altes Wissen, forschten, legten Weinberge und Klostergärten an, verbreiteten Arten und Wissen darum. Von dort traten viele ursprünglich mediterrane Pflanzen ihr kultiviertes bzw. wildes Leben in Mitteleuropa an.

Der St. Galler Klosterplan gilt als früheste Darstellung eines Klosterbezirks. Er entstand vermutlich zwischen 819 und 826 im Kloster Reichenau  auf der Insel Reichenau und ist heute im Besitz der Stiftsbibliothek in St. Gallen. Dieser Gartenplan ist vermutlich vom Plan der Gärten Karls des Großen beeinflusst, der um das Jahr 812 entstanden sein soll.

For me one of the most magical places in our region: Schloss Weilerbach. It was built in 1777 to 1780 in the town of Bollendorf in today’s German-Luxembourg nature park – from the Abbey of Echternach as a summer residence for their abbots and as an administrative building of Weilerbach ironworks. The French government confiscated it the end of the 18th century. During World War II it was badly damaged and only restored in 1987 and repaired. The restored baroque gardens can be visited (see above).
From the Mosel Bollendorf is around 30 kilometers (it does not belong here, but somehow and is beautiful!). The Abbey of Echternach on the opposite bank of the Sauer was founded in the 7th century by Saint Willibrord – a wandering monk – the first Irish-Anglo-Saxon monastery in continental Europe.
The monasteries wove a transboundary, also teaching, network through Europe, discovered ancient knowledge, researched, designed vineyards and monastery gardens, widespread species, and knowledge of it. From there many original Mediterranean plants took their cultivated and wild life in Central Europe. The Plan of St. Gallen is known as the earliest representation of a monastery district. He was probably made 819-826 in Reichenau monastery on the island of Reichenau and is now owned by the Library in St. Gallen. This garden plan is probably influenced by the „Hofgüterverordnung”/ “Capitulare de villis”, the plan of the gardens of Charlemagne, of the year 812.

Hinterlasse einen Kommentar